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Die Gründung des Treuenbrietzener Judoverein e.V. steht im engen Zusammenhang mit dem Ausbau einer ehemaligen Maschinenhalle zu einem modernen Sportkomplex und dem schmerzenden Wunsch nach Autonomie des Judosports in Treuenbrietzen. Über Jahrzehnte hinweg stellte Treuenbrietzen und Umgebung ein attraktives Talentreservoir für die Polizeisportgemeinschaft Dynamo Jüterbog/ Abteilung Judo dar. Mit dem leider viel zu frühzeitigem Ableben des Mannes (Hendrik Lobbes(, der Herz und Kopf dieser Sportgruppe war, entstand ein tiefes Loch. Wieder einmal retteten heimische Eltern den Judosport in der Sabinchenstadt und kämpften nun um ein gleichberechtigtes Mitspracherecht in den Vereinsangelegenheiten. Die stetig wachsenden, sportlichen Erfolge der Treuenbrietzener Sportler bei Wettkämpfen unterstützen diese Gedanken. Hinzu kamen die äußerst positiv verlaufenden Vertragsverhandlungen mit dem Gerätewerk Treuenbrietzen um eine alte Maschinenhalle und die Zusage von Firmen beim Umbau der Halle finanziell zu helfen. Diese positiven Aspekte verstärkten letztendlich die größer werdenden Differenzen auf der Vorstandsebene und veranlassten eine nicht ganz reibungslose Abspaltung. Beide Vereine sahen die Weiterführung der Arbeit von Hendrik Lobbes aus anderen Perspektiven. Heute hat jeder sein Weg gefunden. |